Experimentelle Archaik
als Orientierungskonzept in Lernprozessen
EXARCH
2008 startete eine multilaterale COMENIUS- Schulpart-
nerschaft mit dem Projekt EXARCH
Über den Zeitraum von zwei Jahren arbeiteten
die Wilhelm-Körber-Schule-Essen
unter der Leitung von Dr. Reiner Bahr
die Kalevanpuiston Koulu aus Tampere - Finland,
die Zespól Szkól Ogólnoksztalcących- Specjalnych nr.7
aus Gliwice - Polen
die Zespól Szkól Specjalnych nr.41 aus Zabrze - Polen
an dem Projektthema. In Zusammenarbeit mit dem
künstlerischen Leiter des Projekts Werner Meuer
wurde dessen Rhythmuskonzept im pädagogischen
Kontext erprobt.
Initiator und Autor des Projekts: Werner Meuer
Ohne die tatkräftige Unterstützung
der ehemaligen EU-Beauftragten der
Stadt Essen, Frau Dickert-Laub, wäre
das Projekt nicht zustande gekommen.
Ihr gilt ein besonderer Dank
Offizielle Zusammenfassung des
Projektkonzepts aus dem Projektantrag
für die Europäische Kommission
Eine Partnerschaft von 4 Schuleinrichtungen zur Förderung von Jugendlichen mit geistigen, psychischen und Sprachbehinderungen aus 3 EU-Mitgliedstaaten (Polen, Finnland, Deutschland) beabsichtigt, durch Erprobung und Anpassung eines innovativen pädagogisch methodischen Konzeptes sowie interkulturellen Erfahrungsaustausch einen Beitrag zu leisten, Jugendlichen (11 - 18 Jahre) eine bessere Chance zu einem erfolgreichen Schulabschluss, zur besseren Teilhabe an Gesellschaft wie Erwerbsleben und zu selbständiger Lebensführung zu geben.
In allen Einrichtungen werden drei aufeinander aufbauende halbjährige Kurse zur Rhythmusschulung durchgeführt. Forschungsergebnissen und Erfahrungen zufolge lösen die Trainingseinheiten zu Polyrhythmen Prozesse aus, die das Lern- /Leistungs- wie Sozialverhalten positiv beeinflussen. Zusammenspiel mit Schülern aus anderssprachigen Kulturkreisen lassen vorhandene Kompetenzen, /Sensibilität, nonverbale Kommunikation, Überbrückung von Defiziten) zum Tragen kommen, stärken die Fähigkeit zur Integration, erweitern den interkulturellen Erfahrungshorizont - eine Vorbereitung auf die Erfordernisse einer multikulturellen Gesellschaft.
Im Rahmen von Workshops mit dem Fachpersonal und durch Aufbau eines dauerhaften Erfahrungsaustauschs werden Impulse zur fachlichen Weiterbildung und zur Öffnung für innovative Konzepte in den Einrichtungen gesetzt.
Die Akquirierung weiterer Einrichtungen als integraler Bestandteil des Projektes ebenso wie gezielte Aktionen der PR-Arbeit (z.B. Schlusspräsentation, Kulturhauptstadt Europas 2010) sichern die Verbreitung der Projektprodukte und Erkenntnisse.
Auf dieser Basis kann die Partnerschaft auch einen Beitrag zur Angleichung der Standards innerhalb der EU leisten.